Pferdepflege: Der richtige Einsatz von Kühlgel – Sinnvolle Behandlung von Wunden mit Kühlgel.

Was tun, wenn das Pferd sich irgendwo angeschlagen hat oder anderweitig ein mehr oder weniger starke Blessur davongetragen hat?  Ganz klar: Kühlen! Es muss aber nicht immer eine Verletzung sein um sein Pferd eine Kühlung zu verpassen. Auch nach langen Ausritten oder harten Übungseinheiten wird es ihr Pferd ihnen danken, wenn sie stark beanspruchte Muskelpartien kühlen. Eine besonders gute und ziemlich leicht anzuwendende Art des Kühlens ist das Kühlgel.

Nun, wann aber sollte man Kühlgel einsetzen? Wenn das Pferd eine sichtbar offene Wunde hat, ob klaffend oder nur leicht blutend, sollte man darauf achten welches Kühlgel man einsetzt. Viele Kühlgels haben Inhaltsstoffe, die in offenen Wunden brennen würden, ja sogar eine Entzündung verursachen. Schuld daran sind ätherische Öle. Solche Kühlgels in diesem Fall nicht benutzen!

Nach langen Ausritten oder anstrengenden Reitstunden gibt es noch eine Art von Kühlgel. Das durchblutungsfördernde Kühlgel. Solche Kühlgels enthalten Stoffe wie Fichtennadelöl, Arnika oder Beinwell. Diese Stoffe sorgen dafür, dass nach der Kühlphase auch ein durchblutungsfördernder Wärme-Effekt auftritt. Muskeln, Sehnen und andere Körperpartien des Pferdes können so schneller regenerieren.

PRO und CONTRA

+ Kühlgel immer spätestens am Tag nach der Anwendung auswaschen

- Kühlgel niemals unter Bandagen oder Gamaschen -> führt zu Reizungen der Haut

- Kühlgels nicht dauerhaft anwenden ( max. 3 mal die Woche! ) -> könnte Haarausfall, Hautreizungen oder Allergien hervorrufen

- Niemals VOR dem Reiten anwenden! -> Schlechte Durchblutung -> Muskeln, Bänder und Sehnen könnten langanhaltende Schäden davontragen.

Alternativen: Kaltes Wasser, Kühl-Kissen ( Coolpack ), Kühlspray

Link: Massage Kühlgel


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